Brotversand: Holzofenbrot aus Franken - frei Haus.
Brotspezialitäten aus Natursauerteig. Holzofenbrot, Bauernbrot und Landbrot aus dem Holzofen online bestellen. Von Bäckern, die ihren Beruf nicht als Job, sondern als Passion begreifen. Die um Mitternacht ihren Steinbackofen anheizen und nach einem Zentner verbrannten Holzes gerade mal 30 Brote aus Natursauerteig gebacken haben.
Holzofenbrot - Brotversand - deutschlandweit online bestellen. Von Bäckern, die backen wie früher. Wir liefern unser Brot frei Haus ab einem Bestellwert von 20 Euro.
Auf dieser Website geht es unter anderem um:
Brotversand, Holzofenbrot, Landbrot und Bauernbrot, Natursauerteig, die Herstellung von Brot, der Geschichte des Brotes sowie um Brote aus dem Holzofen. Sie alle verschickt der Brotbote. Frei Haus (ab einem Bestellwert von 20 Euro).
Stand / aktualisiert am: 31.07.2010
Brotversand:
Backen wie früher ist kein Job
sondern eine Passsion.
Es gibt tatsächlich noch Bäcker, die Holzofenbrot backen wie früher. Die ihren Beruf als Passion begreifen. Die um Mitternacht den Steinbackofen anheizen und nach sechs Stunden Arbeit und einem Zentner verbrannten Holzes gerade mal 30 Bauernbrote aus Natursauerteig gebacken haben. Bei uns können Sie solche Brote bestellen.
Jeden Dienstag stehen diese Bäcker nun auch für uns auf. Um zu backen, was Sie über diese Website bestellen. Und jeden Mittwoch können Sie genießen, was so viel Mühe gemacht hat, um so gut zu schmecken: Brot, Landbrot, Holzofenbrot, Bauernbrot.
Brotversand:
Mittwoch ist Brotzeittag
Jeden Montag um 10 Uhr rufen wir unsere Bäcker an. Und bestellen genau die Anzahl von Holzofenbroten, die Sie im Laufe der Woche bei uns geordert haben. Am Dienstag früh wird dann gebacken. Langsam, lange und sorgfältig, wie sich das für ein gutes Brot eben so gehört. Viele unserer Brote kommen aus dem Holzofen.
Ab dann muss alles ganz schnell gehen. Noch warm werden die Brotlaibe an uns ausgeliefert, in speziell angefertigte Kartons verpackt und gehen spätestens um 15 Uhr in den Versand. Bereits am Mittwoch*, also etwa 24 Stunden, nachdem das Brot den Ofen verlassen hat, klingelt dann auch schon der Brotbote bei Ihnen.
Da es Feiertage und Ferien gibt, möchten wir Sie bitten, vor Ihrer Bestellung einen Blick in unsere Versandtermine zu werfen (siehe rechts).
*) 96 Prozent unserer Landbrote kommen ca. 24 Stunden, nachdem sie den Ofen verlassen haben, bei Ihnen an. Sollte es in Ausnahmefällen doch einmal einen Tag länger dauern, geht die Welt nicht unter: Langsam gebackene Natursauerteigbrote mit einem hohen Roggenanteil bleiben viele Tage lang frisch – und gewinnen mit zunehmendem Alter sogar an Aroma.
Unser täglich' Brot ist ein Lebensmittel - im wahrsten Sinne.
Brot ist das Fundament einer guten Ernährung, und bei einem Fundament sollte man keine Kompromisse machen.
Das tun wir auch nicht, und das macht keiner „unserer“ Bäcker. Sie alle verkaufen nicht nur Brote, sie stehen hinter diesen Broten. Und sie alle backen ein naturbelassenes Brot aus den immer gleichen Zutaten: aus Mehl, aus Wasser, aus Salz sowie dem einen oder anderen Gewürz.
Hier möchten wir sie Ihnen vorstellen. Wir zeigen ihre kleinen Backstuben und ihre Höfe. Manche führen ihre Bäckerei in der fünften Generation. Andere haben beinahe verschollene Rezepte zum Anlass genommen, einen Neuanfang zu wagen und heute wie früher zu backen. Viele von ihnen haben auch leckere Brezeln oder Kuchen in ihrem Sortiment. Doch stolz sind sie vor allem auf ihr Brot.
Aller Anfang war schwer: Die Geschichte des Brotes
Schon in der Steinzeit wurden Samen von Süßgräsern und Urformen heutiger Getreidearten gesammelt, zerquetscht und zu einem Brei verarbeitet. Auf erhitzte Steine gelegt oder in die heiße Asche geschoben, stellte man aus diesem Brei kleinen Fladen her, die jedoch warm gegessen werden mussten. Kaum abgekühlt waren sie bereits steinhart.
Wer denn nun genau auf die Idee gekommen ist, einen frischen Teig erst einmal vergammeln (sprich: sauer werden) zu lassen, bevor er ihn in den Ofen schob, wird sich wohl nie genau nachrecherchieren lassen. Die „Erfindung“ des Brotes in seiner heutigen Form wird den Armen im alten Ägypten vor etwa 6.000 Jahren zugeschrieben. Den Armen, weil man vermutet, Reiche hätten die saure, bereits Blasen schlagende Mehlpampe wohl eher hinters Haus als in den Ofen geworfen. Um so größer dürfte die Überraschung in der kargen Stube gewesen sein, als man statt eines schwer verdaulichen Klopses ein lockeres, duftendes Brot in den Händen hielt. Durch das „Sauerwerden“ des Teiges, durch Hefepilze und Milchsäurebakterien, die sich darin fleißig vermehrt hatten, war der Teig gelockert worden, was die Verdaulichkeit sowie das Aroma, den Geschmack und sogar die Haltbarkeit verbessert.
Der Ofen als Backraum war und ist übrigens genauso unabdingbar für gutes Brot wie die Stoffwechselprodukte der Mikroorganismen in seinem Teig: auf einem heißen Stein lässt sich nur ein flaches Brot backen. Erst wenn die Hitze den Laib umgibt, kann dieser aufgehen und gleichmäßig durchbacken.
Von Ägypten aus startete der Siegeszug der „Brotzeit“. Schon 400 Jahre n. Chr. wurden in Rom 36.000 Kilo Brot gebacken – Tag für Tag! Die Römer waren es auch, die die erste „Knetmaschine“ erfanden: in einem Trog wurden – von Mannes- oder Eselskraft - über eine Mechanik große Rührhölzer bewegt.
Manche Kleinigkeit mag sich noch im Laufe der Jahrtausende verändert haben, aber im Großen und Ganzen wurde Brot nach der ägyptisch-römischen Grundtechnik bis ins 19. Jahrhundert hinein gebacken. Erst im 20. Jahrhundert gaben neu entwickelte Öfen und die Verwendung anderer Heizmaterialien den Anstoß zur Modernisierung der Backtechnik.Ab etwa 1900 lief auch die maschinelle Brotherstellung in Brotfabriken an und machte damit – gut 100 Jahre später – die Entstehung dieser Webseite erst möglich. Denn früher mussten Sie in der Regel nur zum Bäcker um die Ecke gehen, um ein handwerklich gut gebackenes Brot zu erhalten.
Zwölf Fragen, zwölf Antworten: wissen, was Sache ist
1) Ist das Brot nicht schon alt, wenn es bei mir ankommt?
Nein. Frischer geht’s eigentlich nicht. Auch hier in Franken werden die von uns angebotenen Brote in der Regel bereits einen Tag bevor sie in den Verkauf kommen, gebacken. Man gönnt ihnen etwas Ruhe, damit sie auskühlen und einen Teil ihrer Feuchtigkeit abgeben können. So manches Brot, unser „Otto“ zum Beispiel, lässt sich in den ersten 24 Stunden seines „Lebens“ gar nicht anschneiden – das Messer würde verkleben, die Scheibe Brot zum Klumpen deformiert. Gut Ding will eben Weile haben.
96 Prozent unserer Brote kommen 24 Stunden, nachdem sie den Ofen verlassen haben, bei Ihnen an. Sollte es in Ausnahmefällen doch einmal einen Tag länger dauern, geht die Welt nicht unter: Langsam gebackene Natursauerteigbrote mit einem hohen Roggenanteil bleiben viele Tage lang frisch – und gewinnen mit zunehmendem Alter sogar an Aroma. All unsere Brote sind ca. zwei Wochen haltbar.
2) Wie lange ist Holzofnbrot eigentlich haltbar?
Das ist unterschiedlich. So manches Stangenweißbrot, das man am Morgen noch warm gekauft hat, schmeckt schon am Abend alt. Grundsätzlich gilt: je dunkler ein Brot ist, je höher also sein Roggenanteil ist und je langsamer und dadurch länger es gebacken wurde, desto länger bleibt es auch frisch.
All unsere Brote sind ca. zwei Wochen lang haltbar. Einer unserer Bäcker schwört gar, sein „Ries“ wäre auch nach vier Wochen noch ein Genuss. Nun ja: Bei uns ist er immer schneller weg.
3) Wie bewahrt man Bauernbrot am besten auf?
Auf keinen Fall in einer Plastiktüte. Dann wird das Brot weich und droht zu schimmeln. Und auch nicht im Kühlschrank, da ihm dort die Feuchtigkeit viel schneller entzogen würde.
Am besten eignet sich ein Brotkasten oder -topf aus Holz, Email oder Ton, den Sie regelmäßig mit Essigwasser reinigen. Und ganz im Notfall tut es auch eine feste Papiertüte.
4) Wie friert man Brot ein? Und wie taut man es wieder auf?
Unser Brot lässt sich problemlos einfrieren. Verpacken Sie es am besten in einen Gefrierbeutel, streichen Sie die Luft heraus und verschließen Sie die Tüte möglichst luftdicht, um Gefrierbrand zu vermeiden. In einem 3-Sterne-Gefrierfach (-18 °C) ist Brot ca. zwei Monate haltbar.
Einige Stunden vor dem Verzehr nehmen Sie das Brot aus dem Gefrierfach und lassen es bei Zimmertemperatur im Beutel auftauen, damit es nicht austrocknet.
Sie können Ihr Brot auch im Ofen aufbacken, am besten bei Heißluft und 180°C. Wenn Sie es besonders knusprig haben möchten, befeuchten Sie die Kruste!
5) Was kostet der Versand?
An Neukunden liefern wir frei Haus (die Versandkosten, die unser Shop automatisch berechnet, werden von uns bei der Bestellbestätigung wieder abgezogen). Ab einem Bestellwert von 20 Euro bezahlen auch „Wiederholungstäter“ keinen Pfennig für den Versand.
Für Bestellungen unter 20 Euro berechnen wir eine Pauschale in Höhe von 2,50 Euro.